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  • johanneszemanek

Aus der Mitte entspringt ein Fluss! Wo ich meine Ressourcen finde!

Es gibt so viele Dinge die einen aus der Ruhe bringen und stressen können, die einen aus Angst erstarren lassen, oder ich bin bereits von dieser so durch-gefroren, dass auf dem Permafrost meiner Seele, kein Grün mehr wächst. Dann braucht es eine wärmende Kraft, wie eine Sonne, die einen auftauen lässt, sodass das Leben wieder sprießen kann.

Nur was sind die Ressourcen in uns und um uns, die diese Wärme vermitteln können, wenn die Sonne hinter Nebel und Wolken verhangen scheint. Wir glauben dann oft, so eine wärmende Kraft hätte es nie gegeben. Was kann dann wie ein wärmendes Feuer wirken, bis ein Lichtblick am Horizont kommt?

Manche Menschen erleben, oft lange und kalte Winter in ihrer Seele und haben Überlebensstrategien entwickelt, die für Menschen, denen es anders erging, zumindest äußerst befremdlich erscheinen. Sie haben überall an sich Dornen und Zacken angebracht um in einer (für sie) harschen Umwelt halt zu finden, sodass man sich in Ihrer Nähe fast nur verletzen kann. Andere haben sich in cm dicke Schichten aus Fett gehüllt, um ein wenig Wärme zu bewahren , sodass sie aber aalglatt und ungreifbar werden oder sogar ranzig riechen. Einige konnten sich aber nicht ausreichend selber schützen und sind innerlich dermaßen erstarrt, dass jeglicher Zugang versperrt scheint.

Wie komme ich aber nun an meine Ressourcen wo ich mich mit meinen Überlebens-strategien sicher auch wenn nicht unbedingt wohl fühle?

Ein wärmendes Feuer und eine dicke Fettschicht vertragen sich vielleicht nichtimmer, weil dieses selber in Flammen aufgehen könnte. Wenn ich die richtige Temperatur finde, kann dann in warmer Form, die dicke Fettschicht langsam davon rinnen und abgewaschen werden? Der Frost der Seele taut vielleicht bei anderen mit viel Behutsamkeit und Geduld langsam ab. Dann kann ein Fluss entstehen, der aus der Mitte meiner selbst entspringt. Die eingefrorene Kraft wird auf einmal verfügbar und es springt und sprudelt etwas, wo vorher alles gehalten war.

Der Boden , der Raum, der Atem können eine solche Ressource sein, aber auch die Gemeinschaft in der ich mich üben und ausprobieren kann. Häufig braucht es ein wenig Zeit, bis die vorhanden Ressourcen frei gelegt werden können und dann tut es gut Hilfe von außen zu haben.


Ich heiße Euch alle herzlich willkommen mit mir nach Euren Ressourcen zu forschen und das tragende und Halt gebende im Leben zu finden!


Alles Liebe!

Johannes Zemanek




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1 Komentar


ute.bastirsch-grass
19 Feb

Lieber Johannes,

beim Lesen deiner Zeilen empfinde ich nach wie vor eine besondere Bereicherung meiner kleinen Seele. Bitte nicht aufhören.

Mit lieben Grüßen

Ute

Suka
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